1. Einleitung

 

Die klingonische Kultur gehört innerhalb des Star Trek Universums zu den ältesten. Schon im 23. Jahrhundert gab es regelmäßige, jedoch zumeist feindliche Kontakte zwischen der Föderation und der KlingonInnen, die erst im 24. Jahrhundert aufgrund der Bedrohung des ganzen Alpha-Quadranten zu einer wirklichen Festigung in der Beziehung dieser beiden Großmächte führte.

Die klingonische Kultur ist geprägt von einem festen Ehrenkodex in allen Lebensbereichen, der religiös begründet ist und auf den klingonischen Messias Kahless zurückzuführen ist. Eine Trennung von Staat und Religion gibt es nicht.

Der Kampf ist für die KlingonInnen von besonderer Bedeutung, was sich auch in verschiedenen religiösen Ritualen spiegelt. Frauen stehen zumindest hier gleichberechtigt an der Seite ihrer Männer. Obwohl es heute eine Frau nicht erlaubt ist, Mitglied im Hohen Rat zu werden, gab es eine Zeit, in der sogar eine Frau Kanzlerin des klingonischen Reichs war (vgl. das nebenstehende Bild der Kanzlerin Azetbur).

 

Kanzlerin Azetbur
Für den Kampf gelten bestimmte Regeln, so verliert ein Mörder, der seinem Gegner nicht ins Angesicht schaut, seine Ehre. Eine Entehrung bei KlingonInnen beschränkt sich nicht nur auf die betroffene Person, sondern auch auf die Familienangehörigen bis in die nächsten Generationen.
Insgesamt lässt sich eine starke Ritualisierung des klingonischen Alltags feststellen, die u.a. regelmäßige körperliche Ertüchtigung in Form des Mok'bara, aber auch einen rituellen Tagesabschluss umfasst.

 


1. Einleitung
3. Heilige Schriften
5. Passageriten
7. Klöster und Orden
2. Gottheiten, Messiasgestalten
und religiöse Führer
4. Jenseitsvorstellungen
6. Regelmäßige Feste
und Riten
8. Reliquienkult