1. Einleitung

 

Ferenginar ist eine Welt, über die in der Föderation noch immer recht wenig bekannt ist. Nach mehreren zunächst feindlichen Begegnungen zwischen den Ferengi und der Föderation hat sich die Lage inzwischen entspannt und ein kultureller Austausch ist möglich geworden. Doch auch weiterhin können aufgrund der geringen Datenbestände über viele Einzelheiten der Religion der Ferengi keine Aussagen gemacht werden. Es liegen aber genug Daten vor, um die Struktur der ferengischen Religion und ihre Einbindung in die Lebensweise und das politische System darstellen zu können.

 

Die Gesellschaft der Ferengi, ebenso wie die Religion sind streng kapitalistisch und patriarchal. Die Orientierung an den Erwerbsregeln, die dem Profit dienen, bestimmt sowohl das Leben als auch den Tod eines jeden Ferengis: Im Leben die gesellschaftliche Stellung, nach dem Tod den Körper, in dem ein Ferenig sein nächstes Leben verbringen wird.

 

Das öffentliche Leben bleibt auf Ferenginar allein den Männern vorbehalten. Frauen verlassen das Haus in der Regel nie. Sie tragen keine Kleider, haben keinen Privatbesitz, dürfen keinen Profit machen und haben den Männern zu dienen (vgl. DS9 27 und DS9 69).

 

Großer Nagus Rom In den letzten Jahren ist jedoch Kritik an diesem System laut geworden. So hatte der letzte Große Nagus Zek zum Schluss seiner Regentschaft sogar eine weibliche Finanzberaterin, die in der Öffentlichkeit Kleidung trug. Es steht zu erwarten, dass der momentane Große Nagus Rom (siehe Bild) für weitere Reformen sorgen wird (vgl. DS9 174).

 


1. Einleitung
2. Gottheiten und religiöse Führer
3. Heilige Schriften
4. Jenseitsvorstellungen
5. Passageriten
6. Regelmäßige Riten und Feste