3. Heilige Schriften

 

Erwerbsregeln der Ferengi
Die einzige uns bekannte Schrift der Ferengi, die den Charakter einer Heiligen Schrift trägt, ist die Erwerbsregel. Diese ist eine Sammlung von 285 kanonischen Lehrsätzen des Großen Nagus Gint (vor 207) die Profit und Erwerb auf Ferenginar regelt. Die Erwerbsregeln werden auch die "Regeln der Aneignung" genannt (DS9 11). Zu den Regeln gibt es sowohl eine große Zahl von Legenden, die deren Entstehung erklären, als auch eine Reihe von Kommentaren (DS9 27).

 

Im Jahr 2373 schrieb der Große Nagus Zek eine Neufassung der Erwerbsregeln für den modernen Ferengi. Obwohl kein Exemplar dieses Textes erhalten geblieben ist, sind einige der neugefassten Regeln überliefert:

 

Regel 10: Will jemand sein Geld zurück haben, dann gib es ihm.
Regel 21: Bewerte den Profit niemals höher als Freundschaft.
Regel 22: Latinum ist vergänglich aber die Familie besteht für ewig.
Regel 23: Niemand kann Würde durch Reichtum ersetzen.

 

Wie sich herausstellte, waren diese neuen Regeln ein Versuch der Propheten der BajoranerInnen, die Ferenig in eine weniger gewalttätige Form zu überführen (DS9 62).

 


1. Einleitung
2. Gottheiten und religiöse Führer
3. Heilige Schriften
4. Jenseitsvorstellungen
5. Passageriten
6. Regelmäßige Riten und Feste